FAQ

F: Warum habt ihr euch entschieden Gelände herzustellen und zu verkaufen?

A: Fakt ist, das man als aktiver Hobbyist sein Geld bevorzugt für Miniaturen ausgibt. Gelände war und ist dabei immer ein benötigtes Übel. Das wollten und wollen wir ändern, vor allem für Spielsysteme im kleinen Maßstab, wofür man oft relativ viel Gelände benötigt. Dabei sollte es preiswert sein und ohne großen Aufwand sofort benutzt werden können.

Schaut man sich bei vielen Spielern oder Turnieren um, sieht man oft hier und da ein wenig Gelände auf den Tischen und das war es. In letzter Zeit gab es aber einige Spielsysteme die auch eine regeltechnische Interaktion mit dem Gelände zulassen. Gerade in den historischen Spielsystemen haben wir in der Vergangenheit wunderschöne Spieltische gesehen, wo das Gelände nicht nur Beiwerk war, sondern aktiv zum Spielverlauf beigetragen hat. Dadurch reifte bei uns der Plan, wir machen so etwas auch und wollen es auch für andere Spieler reproduzieren. Dabei soll unser Gelände nicht nur einfach als Dummy für z.B. ein Haus herhalten, sondern wenn möglich eine kleine Geschichte erzählen oder eine bestimmte Umgebung so natürlich wie möglich wiederspiegeln. Es gibt natürlich viele Firmen die mit Lasercut-Technologie und 3D gerenderten und gedruckten Modellen auf den Markt stürmen. Diese Geländestücke haben natürlich ihre Berechtigung und sind bestimmt qualitativ sehr hochwertig, aber für uns besitzen sie keine „Seele“ und geben kein Spielgefühl wieder, sondern sind wieder oft nur Mittel zum Zweck, damit man wieder etwas Gelände auf dem Tisch hat. Da wir Mitglieder in einem Tabletop und Strategiespiele-Verein sind, gab es natürlich auch die Gelegenheit unser Gelände zu benutzen und zu präsentieren. Damit war der erste Schritt getan.

F: Was für Techniken benutzt ihr zur Erstellung der Grundformen (3D-CAD/Drucker, Laser-CAD etc.)?

A: Unsere Master-Formen werden alle in Handarbeit hergestellt, dadurch sind natürlich keine Vergleiche zu den genannten Methoden möglich. Gerade diese natürlichen Formen sollen aber unseren Grundgedanken für den Gelände-Bau wiederspiegeln und eine gewisse Natürlichkeit in die Gelände-Stücke übertragen.

F: Warum 6/10mm und nicht 28mm?

A: In erster Linie wollten wir Gelände herstellen was wir auch selber nutzen. Seit einigen Jahren befassen wir uns fast ausschließlich mit Spielsystemen in diesem kleinen Maßstab, daher lag der Gedanke nahe, damit anzufangen.

F: Viele eurer Geländestücke werden für mehrere Maßstäbe gleichzeitig angeboten, warum?

A: Auf diese Frage treffen wir immer wieder. Vergleicht man Gelände von andere Herstellern, sieht man oft, dass sie z.B. für einige 6mm Miniaturen viel zu klein oder zu groß sind. Das liegt daran, dass jeder Miniaturhersteller seinen Maßstab selber definiert. Um beim 6mm Maßstab zu bleiben, misst der eine Hersteller vom Fuß bis in Augenhöhe und sagt das sind 6mm. Ein anderer Anbieter sagt aber, er misst vom Fuß bis zum Ende der erhobenen Waffe und sagt das sind 6mm. Im Vergleich variieren dadurch die Miniaturgrößen so stark, dass sie nicht mehr untereinander kombinierbar sind. Das wollten wir ausgleichen, so kann jeder für sich entscheiden ob ein Geländestück zu seiner Miniaturreihe passt oder nicht.

F: Werdet ihr auch für andere Maßstäbe Gelände herstellen?

A: Geplant ist es auf jeden Fall. Es kommt natürlich auch darauf an, wie unser Angebot angenommen wird.

F: Stellt ihr nur Gelände her oder auch noch andere Produkte?

A: Wie unser Name schon ausdrückt, Two Wolves Factory, wollen wir uns nicht nur auf Gelände festlegen. Es existieren bereits Ideen und auch schon Prototypen, die jahrelang in Nutzung sind, die produziert und in den Shop aufgenommen werden sollen. Darunter fallen z.B. Transportsysteme für Miniaturen und Zubehöre für das Hobby.

F: Warum benutzt ihr kein Resin sondern eine Keramikgießmasse für eure Geländestücke?

A: Wir haben uns natürlich auch mit dieser Frage beschäftigt. Fakt ist, das bei der Verarbeitung von Resin besondere Sicherheitsmaßnahmen für die Gesundheit beachtet werden müssen. Da wie keine eigenen Räume für unser Gewerbe zur Verfügung haben und wir eher Bedenken als Nutzen in der Verarbeitung von Resin sehen, haben wir uns nach einem anderen Material umgesehen. Unsere Wahl fiel auf ein Keramikpulver.

Vorteile sind: leichte Verarbeitung, günstiger Preis, keine Gesundheitlichen Beeinträchtigungen, schnelle Entformzeiten und keine extrem langen Trockenzeiten. Natürlich gibt es auch Nachteile: geringere Bruchsicherheit gegenüber Resin, höheres Gewicht.

Zum Thema Bruchsicherheit, natürlich kann es immer einmal passieren, das etwas herunterfällt etc. Das von uns gewählte Material zersplittert aber nicht, sondern bricht mit einer sauberen Bruchkannte und lässt sich mit ein wenig Sekundenkleber sauber zusammenkleben. Weiterhin verwenden wir spezielle Gießformen und Techniken um das Gewicht zu reduzieren. Im Vergleich zu Resin sind die Geländeteile natürlich etwas schwerer, dadurch aber auch standfester. Die Produkte aus dem Keramikpulver lassen sich weiterhin ohne Problem sägen, bohren und anderweitig bearbeiten.

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